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Als allgemeiner Grundsatz gilt heute: "Je früher mit der gezielten Behandlung einer Blasenschwäche begonnen wird, desto größer sind die Chancen für eine Heilung oder Rehabilitation der Blase, auch ohne Operation". Welche Behandlung und Versorgung im Einzelfall richtig ist, hängt von der Form und dem Schweregrad der Inkontinenz ab.
Im Vordergrund stehen die so genannten konservativen (= nicht-chirurgischen) Therapien. Sie umfassen:
Vor allem bei schweren Formen der weiblichen Stressinkontinenz sind operative Verfahren in Betracht zu ziehen.
Ein weiterer wichtiger Teil der Gesamtbehandlung ist die Versorgung der Patienten mit Hilfsmitteln wie Kondom-Urinal-Systemen oder absorbierenden Inkontinenzprodukten. Hilfsmittel werden begleitend zur Therapie notwendig, um dem Betroffenen bis zur Beschwerdefreiheit Sicherheit vor peinlichen Zwischenfällen zu geben. Bei nicht mehr behandelbarer Inkontinenz erleichtern sie das Leben mit Inkontinenz ganz erheblich und gewährleisten dem Betroffenen zumindest eine "soziale Kontinenz".
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