Reflexinkontinenz

 

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Reflexinkontinenz ist eine Folge neurologischer Erkrankungen, bei denen das Rückenmark oder das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das bedeutet, dass keine willentliche Kontrolle mehr über das Schaltzentrum im unteren Rückenmark besteht. Die Blase funktioniert dadurch wie beim Säugling "reflektorisch"; eine Entleerung kann bewusst weder begonnen noch unterbrochen werden. Der Urin geht in Abhängigkeit vom Füllungsgrad der Blase oder angeregt durch äußere Reize ohne Einflussnahme des Betroffenen ab.

Ursachen für Reflexinkontinenz können z. B. Rückenmarksvereltzungen mit Querschnittlähmung, Multiple Sklerose oder auch ein Tumor sein.